Tag Archiv:Deutscher Journalistenverband DJV

SatBur12: Glaubwürdigkeit: Der Südkurier als Untertan

Dieser Artikel ist der vierte und letzte (und lang verschleppte) Teil der insgesamt vierteiligen Südkurier-Satire:
Teil 1: SatBur9: Untertanen-Presse: Nach Michael Lünstroth feuert der Südkurier jetzt Hans Esser
Teil 2: SatBur10: Fairness: Der Südkurier und die Schweinehonorare
Teil 3: SatBur11: Beschissen: Der Südkurier und die journalistischen Grundsätze

SatBur12 knüpft nahtlos an SatBur11 an, nahtlos geknüpft an SatBur10, das ohne Naht an SatBur9 andockt.

 

SATIRE

Bürgermeister kontrolliert Südkurier-„Journalisten“
Die journalistische Unabhängigkeit beim Südkurier wie auch bei der regionalen Konkurrenz drückt sich unter anderen im funktionalen und familiären Status der unfreien Freien aus. Seit Jahrzehnten gern genommen werden für den Job der kritischen Berichterstattung über Kommunalpolitik diejenigen, die am meisten davon verstehen: kommunalpolitische Funktionsträger! Also zum Beispiel schreiben für den Südkurier und dessen Konkurrenz Ortschaftsräte, Gemeinderäte oder Ehefrauen von Gemeinderäten – über den Ort so allgemein, über die Gemeinderatsarbeit oder über die Gemeinderatsarbeit des Gemeinderatsehemann der „Journalistin“. Weiterlesen

TS147/15: Kein Umzug + Kein ESC + Kein Beruf + Kein Schutz

+++ „Schwierige“ Satire-Aktion in Potsdam
Die Potsdamer Neuen Nachrichten berichten über eine eigenartige Satireaktion. In der Stadt finden sich derzeit mehrere Plakate, auf denen der Umzug der Stadtverwaltung in eine Leichtbauhalle angekündigt wird, um Platz für Flüchtlinge zu machen. Der Stadtverwaltung selbst ist davon nichts bekannt. Wer hier platte rechte Häme vermutet, liegt falsch; zumindest grenzen sich die bisher unbekannten Urheber der Satireaktion von dieser Interpretation expressis verbis ab:

Mit der Aktion soll auf die aus Sicht der Macher gescheiterte Wohnpolitik der Verwaltung aufmerksam gemacht werden. „Seit Jahren fehlt es an sozialem Wohnraum für Alteingesessene und Neuankömmlinge. Nicht die Menschen, die aus Krieg und Elend geflohen sind, sollen nun die Konsequenzen der verfehlten Wohnpolitik tragen“, heißt es in dem Aufruf.
(Potsdamer Neue Nachrichten 23.11.2015: „Satire-Aktion: Der Umzugsschwindel“)

Die Stadtverwaltung lässt verlautbaren, nichts gegen die Satireaktion zu unternehmen. Und sie dreht den Spieß um und unterstellt ihrerseits den Satirikern, die Diskussion über den sozialen Wohnungsbau auf dem Rücken der Flüchtlinge auszutragen. Von Wohnungsnot könne in Potsdam auch nicht die Rede sein.

Parallel dazu gibt es auch noch eine schon etwas ältere Aktion der Satirepartei DIE PARTEI rund um das Potsdamer Hotel Mercure. Dabei wird die Diskussion über die Zukunft des Gebäudes mit den Terrroranschlägen von 9/11 verknüpft, was zu Diskussionen im Netz führt. In der PNN-Berichterstattung kritisch erwähnt wird auch, dass sich im Ortsverband der Spaßpartei inzwischen „bekannte Aktivisten der linken Szene“ engagieren würden.


+++ „Erzählmirnix“ zum Xavier-Naidoo-Galama
Wollte man alle Pros und Contras der ausufernden Diskussion um die Nominierung und Denominierung von Xavier Naidoo zum Eurovision Song Contest (ESC) sowie die diversen Solidaritätsadressen zur Kenntnis nehmen, könnte man sich vermutlich tagelang damit beschäftigen. Kürzer und prägnanter geht das bei Erzählmirnix. Nadja Hermann bringt das Phänomen wieder auf den Punkt! Weiterlesen

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