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SaSe45: Dieter Hallervorden: Klischees bedient, Trinkgeld verweigert

Ob dem Komiker und jüngst immer imposanter als Schauspieler reüssierende Dieter Hallervorden bei den Dreharbeiten zum Erfolgsfilm Honig im Kopf mehr von der klebrigen Substanz im Kopf hängengeblieben ist als gut für ihn ist, das lässt sich nicht sagen. Offensichtlich aber wollte Hallervorden mit diesem Empörungsposting auf Facebook noch einmal die Binse überprüfen, dass mit Flöhen aufsteht, wer sich mit Hunden zu Bette lege.

Das prominente Geburtstagskind hatte zuvor das Schlager-Video Ihr macht mir Mut (in dieser Zeit) produziert, das thematisch rund um die Signalbegriffe „Lügenpresse“ und Antisemitismus spielend helle Begeisterung auch bei der gesamten Querfront und den Verschwörungstheoretikern hervorruft. Dieter Hallervorden hat damit populistisch ein Klischee bedient. Eine detaillierte Analyse mit Textauszügen findet der Interessiert hier! Weiterlesen

TS57/15: Medienkritik + Spy-Spionage-Satire + Qualfrage in Mainz + Claus von Wagner + Nuhr-Opfer

+++ Thomas Meyer über den richtigen Ansatz für Medienkritik
SaSe empfiehlt folgenden aufschlussreichen Artikel auf Telepolis, der auch für die Satire-/Kabarettszene hilfreich ist. Dort wird immer wieder über Medienkritik und ihre Berechtigung gestritten. Jüngstes Beispiel sind die Äußerungen von Max Uthoff in  Die Anstalt vom 26.05.2015 und die Kritik darauf im Tagesspiegel (siehe auch SüS5). In einem Interview auf Telepolis skizziert der Politikwissenschaftler Thomas Meyer die Bedeutung von Medienkritik und die drei wichtigsten Ansatzpunkte für ihre fundierte Variante (in Abgrenzung zur pauschalisierten à la Pegida):  1. Medien übermitteln ein verzerrtes Bild durch Unterhaltungskriterien; 2. Themen sind gesellschaftlich selektiert; 3. Medien werden zu politischen Akteuren. Alle drei Punkte werden anschließend konkretisiert. Hilfreich! 

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