Tag Archiv:Hauptamtsleiter Klaus-Peter Bitzer

TS77/19: CMS-Sicherheit: Gemeinde Langenargen beantwortet Presseanfrage über Anwaltskanzlei

Nach nun 13 Tagen erreicht mich – endlich – die Presseauskunft der Gemeinde Langenargen zu meiner Anfrage vom 16. Juli 2019 zu der Beauftragung der Firma CMS-Sicherheit. SaSe hatte über das Unternehmen hier ausführlich berichtet.

Anlass meiner Anfrage war ein Artikel auf dem Blog  Allgäu rechtsaußen im Januar 2019 behauptet. Darin wies der Journalist Sebastian Lipp nach, dass die Firma CMS-SicherheitMitarbeiter aus dem Umfeld verbotener und militanter Neonazi-Gruppierungen“ beschäftige.

Die Firma selbst hat inzwischen auch zu dem Vorwurf Stellung genommen (siehe HInfo32).

Das völlig Ungewöhnliche und Besorgniserregende an der Presseauskunft der Gemeinde Langenargen ist die Tatsache, dass sie über die Anwaltskanzlei Elser, Dr. Kohnke, Dr. Kugler in Tettnang erfolgt. Und mithin noch einmal extra Steuergelder kostet!

In knapp 30 Jahren Lokalberichterstattung habe ich es noch nie erlebt, dass eine Kommune eine Presseanfrage durch Anwalt beantworten lässt! Weiterlesen

HInfo32: CMS-Sicherheit wirbt mit erfundenen Kundenrezensionen und noch mehr Fake

Schön, dass Sie so viel Zeit haben. Das wird hier nämlich ein längerer Vers.

Es geht um den Sicherheitsdienstleister CMS-Sicherheit in Langenargen am Bodensee.
Dabei geht es gar nicht um CMS-Sicherheit.

Recht eigentlich geht es um Bürgermeister Achim Krafft (CDU), die Gemeindeverwaltung Langenargen und deren bisher komplett intransparentes Vertragsverhältnis zu dem auffälligen Unternehmen.

Allein: Die Gemeinde Langenargen beantwortet eine ihr dazu von mir vorliegende Presseanfrage seit jetzt mehr als zehn Tagen NICHT. Angeblich sind alle im Rathaus krank. Das zumindest schreibt mir Hauptamtsleiter Klaus-Peter Bitzer in einer Aufschub erbittenden Mail von vor einer Woche.

Allerdings verdichten sich für mich die Hinweise darauf, dass in dieser Gemeindeverwaltung tatsächlich irgendwas nicht ganz gesund ist …

Bisherige Berichte auf SaSe zu dem Vorgang: hier und hier.

Warum ist die Firma CMS-Sicherheit interessant? Gegen dieses Unternehmen lümmeln seit Januar 2019 stabile Vorwürfe im digitalen Raum. Die Langenarger Firma beschäftige „Mitarbeiter aus dem Umfeld verbotener und militanter Neonazi-Gruppierungen.“ So schreibt es der Journalist Sebastian Lipp auf seinem Blog Allgäu rechtsaußen in dem Artikel „<Faustrecht> im Sicherheitsgewerbe“ vom 19. Januar 2019. Weiterlesen

TS75/19: Behinderte Recherche zu CMS-Sicherheit: Anwaltsdrohungen und Krankheitsepidemie im Rathaus Langenargen

Am 15. Juli 2017 hatte ich in TS72/19 über den Blog Allgäu rechtsaußen des bekannten Journalisten Sebastian Lipp berichtet. Auf Lipps Blog war im Januar 2019 der kritische Bericht „<Faustrecht> im Sicherheitsgewerbe“ über die Firma CMS-Sicherheit in Langenargen erschienen. Zentraler Vorwurf: „Langenargener Sicherheitsfirma beschäftigt Mitarbeiter aus dem Umfeld verbotener und militanter Neonazi-Gruppierungen.“

Sofort nach Veröffentlichung von TS72/19 erhielt ich Hinweise darauf, dass die Firma CMS-Sicherheit Vertragspartner der Gemeinde Langenargen sei.

Daraufhin habe ich am 16.Juli 2019 (also vor einer Woche!) eine ausführlich Presseanfrage zu dieser problematischen Verbindung zwischen der Gemeinde Langenargen und einer Sicherheitsfirma, zu der seit sechs Monaten unwidersprochen massive Vorwürfe im Netz stehen, an Bürgermeister Achim Krafft gerichtet.
Die ausführliche Presseanfrage ging im Verteiler auch an die Vorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen.

Am 19. Juli 2019 erhielt von Hauptamtsleiter Klaus-Peter Bitzer eine kurze Mail folgenden Inhalts:

[…] durch eine derzeitige Krankheit ist es uns im Moment nicht möglich, Ihre Anfrage zu beantworten.
Wir werden uns jedoch bemühen, die Anfrage möglichst schnell zu bearbeiten.
(E-Mail an Redaktion SatireSenf.de, Karin Burger, von Gemeindeverwaltung Langenargen, Hauptamtsleiter Klaus-Peter Bitzer am 19.07.2019)

Aha. Ein ganzes Rathaus – krank? Übel, übel, sprach der Dübel! Als wohlerzogene Journalistin wünscht man schriftlich gute Besserung und bittet darum, der Redaktion baldmöglichst eine veröffentlichungsfähige Antwort zukommen zu lassen.

Jetzt sind wir wieder vier Arbeitstage weiter. Und mir liegt immer noch keine Presseantwort der Gemeinde Langenargen vor. Weiterlesen

Copyright © 2019. Powered by WordPress & Romangie Theme.