TS128/15: „heute-show“ + NDS + Hoven-Verteidigung + Elternangst + Lifestyle

+++ Wie sich die „heute-show“ im Internet weiterentwickelt
Nora Jakob beschäftigt sich bei Kress.de mit dem Internetauftritt der heute-show und die Vorteile, welche diese Präsenz für das Format gebracht haben. Der Anspruch, Online und Fernsehen aus einer Hand zu machen, sei gelungen und werde weiterentwickelt.


+++ Offtopic: Jutta Ditfurth „NachDenkSeiten – siegt der Irrationalismus?“
Die Kritik an den einstmals so wertvollen NachDenkSeiten (NDS) wird immer lauter und macht sich primär an der Person Albrecht Müller fest. Jetzt reagiert Jutta Ditfurth auf Facebook auf einen NDS-Beitrag. Besonders interessant an dem Thread ist auch die nachfolgende Diskussion, in der Poster immer wieder darauf abheben, dass die NDS früher eine exzellente Informationsquelle waren, jetzt aber unter der Führung von Müller unerträglich nach rechts abdrifteten. Müller sei das Problem!
Verlinkt werden auch ältere Artikel wie 2014 vom Blog Exportabel Albrecht Müller: Vom Querdenker zum Querfrontler und Nazienkel Von der Gleichschaltung und dem Totschlagargument. Aufgenommen wird die Diskussion auch bei Friedensdemowatch und GenFM.
Die Kabarettisten in der denkfunk-Truppe, zu denen auch der NDS-Sprecher Jörg Wellbrock alias Tom W. Wolf gehört, stehen nach wie vor ungebrochen an Müllers Seite, bewerben ihn und lassen sich bewerben.
Wolf nimmt auf dem Blog Spiegelfechter die Kritik von Ditfurth und anderen an der TTIP-Groß-Demo am 10. Oktober 2015 in Berlin auf und dividiert sie ausgleichend und abwägend auseinander.


+++ Die Causa Percy Hoven alias Dr. Alfons Proebstl aus anderer Sicht
Es kann ja nicht schaden, sich die Angelegenheit Percy Hoven alias Dr. Alfons Proebstl einmal aus anderer Sicht anzulesen. Gelegenheit dazu bietet das Veto von Felix Honekamp auf dem Blog freieWelt (Verortung gemäß Lobbypedia): Dr. Proebstl – Mal wieder der falsche Skandal. Ein Alarmzeichen allerdings wäre es, wenn die darin behaupteten Drohungen gegen Percy Hoven und seine Familie Fakt sind. Vorstellbar wäre es, denn diese Redaktion hatte ja gerade erst gelernt, dass das Ausüben von illegitimem Druck heutzutage sogar aus kabarettistischem Umfeld heraus möglich ist (hier).


+++ Dieter Nuhr rechnet mit ängstlichen Eltern ab
Die Huffington Post beschäftigt sich mit Dieter Nuhr und seiner Abrechnung mit Eltern, die ihre Kinder verweichlichen. Die Kommentare des Komikers knüpfen an eine Emnid-Umfrage der Deutschen Wildtierstiftung zu Beginn des Jahres an, die eine erschreckende Naturferne von Kindern aufgrund der Ängstlichkeit ihrer Eltern belege.


+++ „Datteltäter“ kritisieren den Refugees-Welcome-Lifestyle
YES: SO stelle ich mir Gesellschaftskritik vor: Die Videosatiriker bei Datteltäter spießen den höchst verdächtigen Refugees-Welcome-Hype satirisch-kritisch mit einem sachlichen Schlussappell auf:

Dieser taz-Artikel gibt weitere Hintergründe zu den Künstlern und der Willkommenskultureuphorie.

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