TS160/15: 0-8-15 + 2 neu + Punkt + 9 x 6 + Verrechnet

+++ „heute-show“: „Spiegel“-Interview mit Oliver Welke
Anlässlich der 200. Sendung der heute-show interviewt der Spiegel Oliver Welke und zwar: 0-8-15! Ob Sie das lesen oder „Päng!“, wirklich Neues erfährt der Leser nicht – abgesehen von Welkes Gesundheitszustand.
Auf die doch etwas breitere Kritik in letzter Zeit im Kontext mit der Kabelke-Provokation auf der AfD-Demo (SaSe65) und den Bloßstellungsinterviews von Lutz van der Horst (SaSe68) geht das sedative Interview nicht ein. Mainstream: Bloß nichts Kritisches im Kontext mit Satire!
Berichterstattung wegen der 200: Neckarquelle + TV digital + infosat.de. Den Gastauftritt von Stefan Raab bekrittelt die Huffington Post.


+++ 2 neue Videos von Datteltäter
Das erste Video ist Spendenakquise:

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Inhaltlich zum Dschihad:

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+++ „Postillon“ bringt „Wort des Jahres“-Wahl auf den Punkt
And the Oscar goes to: The Postillon.


+++ Offtopic: Die Zuckerberg-Blamage des Journalismus
Weil das heuchlerische Wohltätigkeitsgewese aufgrund der erstaunlich vielen Vereine und Stiftungen hinter den diversen Kabarettisten gelegentlich Thema auf diesem Blog ist, sei auf diesen ganz phantastischer Artikel auf NeunMalSechs hingewiesen: Journalismus: Die Zuckerberg-Blamage. Abgesehen von der Demontage des Mythos, Mark Zuckerberg hätte sein Vermögen verschenkt, weiß Carsten Buchholz auch:

Die meisten Menschen denken an Wohltätigkeit, wenn sie von einer „Stiftung“ lesen. Dabei dienen Stiftungen überwiegend zwei Zwecken: Steuerersparnis und Lobbyismus. Es gibt zwar auch wohltätige Organisationen, die sich diese Vorteile zu nutze machen. Aber den meisten Stiftungsgründern geht es lediglich darum, mehr Geld oder Macht anzuhäufen. Das nicht zu wissen, ist kein Problem. Stiftungsrecht gehört nicht unbedingt zum Allgemeinwissen. Es gibt jedoch eine Berufsgruppe, die sollte wissen, wofür Stiftungen benutzt werden und wissen, was keine „Stiftung“ ist: Journalisten.
(Carsten Buchholz Neun mal Sechs 13.12.2015: „Journalismus: Die Zuckerberg-Blamage“ ; Hervorhebg. SaSe)

Tut gut!


+++ Österreich: Satire nicht verstanden und Kirche nicht erkannt
Wenn Satire in den Boden geht oder von der falschen Seite instrumentalisiert wird, wird es schwer, die basierenden Sachverhalte noch auseinander zu fummlen. Heute.at berichtet: Hetzer wollen Moschee am Karlsplatz abreißen. Punkt 1: Die angebliche Moschee, die auch abgebildet ist, ist keine. Es handelt sich um die Karlskirche, die allerdings architektonische Zitate der Hagia Sophia enthält. Punkt 2: Seinen Ursprung nahm der jetzt wieder befeuerte Hype in einer Satire des erfolgreichen österreichischen Blogs Die Tagespresse im Juli 2015. Diese Satire werde jetzt auf Hetzseiten viral, wie der Standard berichtet. Und Leadersnet. Und Vienna Online. Erfolgreicher – Langzeitwirkung & Medienresonanz – kann Satire kaum sein?

 

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