TS40/16: Wilfried Schmickler hat die Beine, die man sich für Claudia Kleinert wünschen würde … und andere Breaking News

>>> Dieser Senf ist schon etwas eingetrocknet, weil er  noch vor Ostern „raus“ sollte, wegen Arbeitsüberlastung aber nicht veröffentlich wurde! <<<


+++ „Die Tagespresse“ und der Anne-Frank-Tweet

Sonst sind alle immer uneingeschränkt begeistert vom Output des österreichischen Satireblogs Die Tagespresse. Doch mit einem fiktiven Anne-Frank-Tweet anlässlich des Twitter-Jubiläums könnten sich die Macher etwas verschätzt haben. Heute.at berichtet vom Unverständnis der User.


+++ Serdar Somuncus Plattitüden zur AfD
Wer immer einen halbwegs bekannten Namen trägt, aber etwas über die AfD zu sagen zu haben glaubt, darf ungestraft im Plattitüden-Karton kramen und seine Funde hochstrecken. Hauptsache in die Schlagzeilen. Die von n-tv – natürlich in Eigenwerbung für die Sendung So! Muncu!  – zusammengekehrten Banalitäten aus dem Munde des sich selbst so etikettierenden Hasspredigers Serdar Somuncu tun richtig weh: „Wer am lautesten schreit, hat oft unrecht“! (Wie isses denn nur möööchlich!) Die AfD sei Somuncu nicht geheuer. (Aus der Rubrik <Schlaubär>?) Die AfD-Anbiederung sei zu platt. (Ja und nachts ist es kälter als draußen?)  Die politische Gangart werde härter … (Puuh!)
Die n-tv-Sendung So! Muncu! findet dann ihr Presseecho dank schamlosen thematischen Aufspringens auf den Brüssel-Zug: Quotenmeter + DWDL + Giga.


+++ Die Satire-Partei Frankfurt in einer Fraktion mit Vaterlandsverteidigern

Jutta Ditfurth thematisiert auf Facebook die Zusammenarbeit der Frankfurter Satire-Partei DIE PARTEI mit dem Vaterlandsverteidiger Thomas Schmitt von den Freien Wählern.


+++ „Denkfunk“: Diskussion um Kabarettisten-Begeisterung für Merkel
Auf dem Facebook-Denkfunk-Account erhebt sich im Nachtrag zu dem Max-UthoffInterview im Merkur eine Diskussion um den weichgezeichneten Blick politischer Kabarettisten auf Angela Merkel.


+++ Die entlastende Unlust der „QuerFrontSeiten“
Der Kollege André Hüssy von den QuerFrontSeiten spricht mir mit diesem knappen Hinweis aus tiefster Seele! So geht es mir derzeit mit dem politischen Kabarett. Da labert ein Max Uthoff im Merkur-Interview hehr und hochtrabend von den „neuen Perspektiven“, die aufzuzeigen genuine Aufgabe von zeitgenössischer Satire und politischem Kabarett seien. Und dann liefern die Anstalts-Kabarettisten und Denkfunk-Emittenten pausenlosen die bekannten verschwörungstheoretischen Versatzstücke und die uralten Narrative der populistischen Linken.

Trost boten allein die Mitternachtsspitzen am Ostersamstag mit einem phantastischen Auftritt von Hagen Rether (Spitzendiktum zur angeblichen Werteverteidigung) und Timo Wopp, der neulich schon bei Alfons und Gäste einen Glanzauftritt hinlegte.
Ein irritierendes Nebenergebnis dieses unerwarteten Kabarett-Genusses am Karsamstag war die Erkenntnis (aus Ostern bei Geissens)  und der Bildbeweis, dass Wilfried Schmickler genau die Beine hat, die sich von nun wirklich unerträglicher Gurken-Optik gequälte ARD-Wetterbericht-Rezipienten für Claudia Kleinert so inniglich wünschen würden …

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Bildzitat Screenshot Mitternachtsspitzen 26.03.2016 "Ostern bei Geissens"

Bildzitat Screenshot Mitternachtsspitzen 26.03.2016 „Ostern bei Geissens“ (Bild anklicken zum Vergrößern!)

 

+++ Offtopic: Stefan Niggemeier über die Brüssel-Berichterstattung
Lesenswert: Stefan Niggemeier setzt sich mit der gehetzten Brüssel-Berichterstattung auseinander und schafft es, Orientierungstaue greifbar zu machen: Im Panikorchester.

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