TS82/16: Kabarett ohne, BGH-Richter mit Zeigefinger

+++ Autovermieter Sixt geht juristisch gegen „Titanic“ vor
Die Satirezeitschrift Titanic hat in ihrer aktuellen Ausgabe eine gefakte Anzeige des Autovermieters Sixt abgedruckt, die den zerschossenen LKW des Nizza-Attentäters zeigt. Das hat der Autovermieter abgemahnt. Die Titanic habe die Unterlassungserklärung unterzeichnet. Mehr dazu bei Meedia.


+++ Till Reiners: „Kabarett ohne Zeigefinger“
SaSe ist ein bekennender Fan von Till Reiners. Deshalb tut es mir auch besonders gut, wenn Regionalzeitungen bei ihren Theaterkritiken den Finger in die bundesweite Wunde legen, wie es die Augsburger Allgemeine in dieser Theaterkritik über den Unbestechlichen tut: Kabarett ohne Zeigefinger.
Wer für Satire und Kabarett mit der permanent geschwungenen Moralkeule schwärmt, ist bei Denkfunk exakt an der richtigen Adresse.


+++ „AfD dementiert Fake-Meldung des Postillon“
… freut sich die Hannoversche Allgemeine über die nächsten Honks, die auf Stefan Sichermann hereingefallen sind.


+++ Der Unterschied zwischen Carsten Sostmeier und Jan Böhmermann
Erstgenannter ist der ARD-Kommentator bei Olympia, der sich jüngst einen kapitalen Shitstorm wegen despektierlicher Äußerungen zum Mut der jungen Reiterin Julia Krajewski beim Geländeritt im Vielseitigkeitswettbewerb eingefangen hatte. Beim Tagesspiegel arbeitet Joachim Huber jetzt die Unterschiede zwischen Sostmeier und Jan Böhmermann heraus.

Senf: DRUM heißt das Eine Satire!


+++ „Glasauge“: „Asylkritiker gewinnt Reise nach Aleppo“
Etwas flach – es ist schließlich die „Glasauge“-Redaktion, aber doch!


+++ Offtopic: Dank an Gisela Friedrichsen

Das geht jetzt auch mal runter wie Öl: Die bekannte Gerichtsberichterstatterin Gisela Friedrichsen hat sich mit der unsäglichen Journalistenschelte von Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof, auseinandergesetzt. Friedrichsen holt dessen Argumente auf den rauen Boden der Realität zurück.
Senf: Herr Fischer möge sich fragen, ob er für Honorare wie diese den von ihm formulierten Ansprüchen der Berichterstattung dann auch noch gerecht werden könnte?

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