Kategorie Archiv:Allgemein

TS57/21: Das Amtsblatt der Gemeinde Stegen: Die Willkür-Frauschaft der Fränzi Kleeb

Stegen ist eine rund 4.500 Einwohner bergende, also kleine Gemeinde im Südschwarzwald im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Wiki). Der Verwaltung dort steht vor Bürgermeisterin Fränzi Kleeb (€DU). Stärkste Parteien im Gemeinderat sind Freie Wähler (32,4 Prozent bei den Kommunalwahlen 2019) und €DU (32,1 Prozent). Ergo sollte uns nachstehend zu Berichtendes auch nicht wundern.

Ähnlich trüb sieht es im Kreistag aus: Auch dort dominiert die Korruptions- und Skandal-Partei €DU mit 29,59 Prozent (Quelle), gefolgt von den Freien Wählern (22,99 Prozent). Erst dann kommen die Grünen (22,28 Prozent); die SPD bildet zusammen mit FDP und den „alternativen“ Nichtdemokraten das Schlusslicht.

Es wird den Leser nach Lektüre dieses Senfes wenig überraschen, dass Bürgermeisterin Fränzi Kleeb auch Kreisrätin ist – natürlich der Korruptionspartei €DU.
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Die Mitgliedschaft eines/r Bürgermeister*in in der €DU ist erstes und alarmierendes Diskreditierungsmerkmal und Warnsignal. Wie erschütternd umfassend die Verfilzung und Verstrickung zahlloser €DU-Mandatsträger in alle möglichen Skandale ist, hat jüngst erst die ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ an die Tafel geschrieben. Hier Beispiel: Aserbaidschan-Connection.
Bearbeiteter Ausschnitt aus Bildzitat Screenshot „Die Anstalt“ 04.05.2021

Es drängt sich ohnehin zunehmend der Eindruck auf, dass die Zugehörigkeit zur €DU allmählich selbstverständliches Begleitmerkmal von Regelverstößen und Willkür-Management (auch) in der Kommunalverwaltung ist. Aserbaidschan scheint überall? Einzig der Überlinger Oberbürgermeister Jan Zeitler kämpft einfallsreich und unermüdlich dafür, auch SPD-Bürgermeistern einen Teil dieser zweifelhaften Verdienste zukommen zu lassen. Bei ihm liegt die Skandaldichte in der Rubrik „Selbstherrlichkeit“ und „Bürgerferne“ sogar über den Besenfungskapazitäten dieser Redaktion (hier nur die zwei jüngsten Beispiele: Brunnen-Gate und Laga-Eröffnungsfeier-Skandal).
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Fundierte Hinweise vom ortsbekannten „Querulanten“
Wie in anderen Senf-Gemeinden auch, ist diese Redaktion im weit entfernten Stegen auf engagierte Bürger (und deren Hinweise) angewiesen, welche die Kommunalpolitik kritisch begleiten. SaSe-Stammleser wissen natürlich, wie diese kritischen Begleiter in den Kommunen selbst diskreditiert und damit ihre Kritik entwertet werden (soll). Korrekt: Es seien Querulanten.
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TS56/21: „Marketing“-Offensive des Regionalverbands mithilfe der SchwäZ: Franke heißt jetzt Kießling

Ganz schön gruselig: Gerade laufen die Proteste gegen den vorliegenden Entwurf des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben (RPBO) zunehmend aus dem Ruder (hier und Meinung hier), die Petition der Initiative zukunftsfähiger Regionalplan marschiert, der dazugehörige Blog ist zumindest für mich die tägliche erste Informationsquelle im Netz, da starten €DU, Wirtschaft und der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben (RVBO) mithilfe der Schwäbischen Zeitung eine Charme-, Marketing- und (Des-)Informationskampagne.
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Genau DAS erfahren die Leser nicht!
Die von mir behauptete Desinformation beginnt schon mit der Überschrift zum ersten diesbezüglichen Artikel vom 8. Mai 2021: „Was hinter dem Regionalplan von Oberschwaben steckt und wo er Einfluss nimmt“. Bitte lesen Sie den Artikel. Sie werden schnell feststellen, dass Sie eines auf gar keinen Fall erfahren: WAS und WER hinter dem aktuellen Entwurf des RPBO steckt. Sie erfahren (bisher) nicht, welche massiven wirtschaftlichen Interessen in den Entwurf Eingang gefunden haben und welche Lobbygruppen Einfluss nehmen.

Stattdessen werden die Leser in einen kaum nachvollziehbaren Dschungel von verwaltungsrechtlichen Vorgaben und Zuständigkeiten geführt.

Symbolbild zu der angekündigten kleinen SchwäZ-Artikelserie zum RPBO: Was werden wir wohl über das Grundsatzpapier der Raumentwicklung für die drei Landkreise Bodensee, Ravensburg und Sigmaringen aus der singulären Perspektive einer Doktorandin der Wirtschaftswissenschaften erfahren, die noch dazu designierte Stellvertreterin von RVBO-Direktor Wilfried Franke ist? *grübel grübel* …
Bild von Matthias Wewering auf Pixabay

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RPBO – einseitig aus ökonomischer Sicht betrachtet
Das ist auch kein Wunder. Denn wie der Artikel wenigstens unumwunden zugibt, stammen alle dessen Weisheiten von der „Planungsreferentin Nadine Kießling“. Das Funktionsetikett „Planungsreferentin“ hört sich harmlos an? Ist es aber nicht. Und was daran nicht harmlos ist, das verschweigt die SchwäZ dem Leser.

Die junge Dame ist nicht wie etwa die renommierten RPBO-Kritiker von Scientists for Future eine erfahrene Wissenschaftlerin, die auf eine lange Reihe von seriösen Publikationen zum relevanten Themenbereich (nämlich Klimaschutz) verweisen kann.

Nein, Nadine Kießling ist Doktorandin der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Regionalökonomie und -entwicklung an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft im schweizerischen Birmensdorf (hier). Es liegt also auf der Hand, dass Kießling den RPBO vorzüglich aus wirtschaftlicher Perspektive betrachtet. Und ihn auch nur in dieser Relevanz darstellt.

Also vollständig einseitig. Oder prägnanter gesagt: am Thema vorbei. Wieder sollen die Leser der SchwäZ den RPBO ausschließlich in seiner wirtschaftlichen Dimension wahrnehmen.
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TS55/21: Am besten auswendig lernen: „Die Anstalt“ am 4. Mai 2021 zerlegt die €DU/€SU final

Phantasmagorisch, sensationell, entlastend-furios – kaum finde ich halbwegs angemessene Attribute für die neueste Höchstleistung des deutschen Investigativ-Kabaretts im ZDF: Die Anstalt vom 4. Mai 2021 (Mediathek).

Thema:  die (endlosen) Affären der Union. Als Challenge gegen das ZDF gestaltet: Claus von Wagner und Max Uthoff sollen versuchen, alle Affären von €DU/€SU innerhalb der Sendezeit (von 48 Minuten) auf eine Tafel zu bekommen. Eines ist gleich klar: Dazu muss erst einmal eine neue Tafel her …

Gäste der Sendung: Judith Richter und Matthias Egersdörfer als Achim/Armin Laschet.
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Ausscchnitt aus Bildzitat Screenshot Die Anstalt 04.05.2021: Claus von Wanger und „Günther Oettinger“ arbeiten gerade die Aserbaidschan-Connection aus, deren Personal hauptsächlich von der €DU Baden-Württemberg gestellt wird.

 

Die Anstalt schwächelt auch quantitativ bei der Frauenquote
Wobei die Besetzung Richter zumindest mich etwas irritiert. Die gefällige Judith ist eher als Schauspielerin bekannt und gehört nicht zum bekannten kabarettistischen Personal in Deutschland.

Hier schwächelt Die Anstalt neuerlich nicht nur quantitativ bei der Frauenquote. Als hätten wir nicht genügend beinharte, profilstarke und vor allem Satire-kompetente Kabarettistinnen. Ach so, das ist genau der Grund? Eine starke Satirikerin (Christine Prayon, Anny Hartmann, Lisa Politt et al.) auf der Nebenbühne nähme den beiden Herren Licht und Gewicht?
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TS54/21: Amazon Trossingen – Bürgerinitiative Schura präsentiert erschöpft: Rüffelinchen

Die Redakteurin beugt sich über das Neugeborene und grinst enthirnt: „Dutzi, dutzi, dutzi! Ja, was bist du denn du für ein Süßbollen? Meine Güte, so ein putziger Knuffel! Ja,  und wo ist denn der Papa? Wo ist er denn?“

Hier: Bürgerinitiative Schura (BI Schura), namentlich Andreas Solleder. Er präsentiert das Hervorgebrachte mit deutlich gedimmtem Stolz. Der „Zeugungsakt“ in diesem Fall lässt auch die Lust, für die er sonst bekannt ist und erstrebt wird, erheblich vermissen. Und die Geburt zog sich über ganze drei Monate hinweg. Wer möchte denn so etwas?

Die quälend lange Niederkunft mit einem eher kleinwüchsigen Ergebnis fällt klar in die Verantwortung der Gebärenden: Landratsamt Tuttlingen. Am 19. Januar 2021 hatte sich die BI Schura zu der nichtöffentlichen Beschlussfassung der Trossinger Amazon-Ansiedlung (bundesweite Berichterstattung hier) in einem Schreiben an Landrat Stefan Bär gewandt:

Wir fragen uns, ob eine solche Grundsatzentscheidung, welche das Leben in Trossingen mit Sicherheit erheblich verändern wird, ohne Bürgerbeteiligung bzw. Bürgerinformation getroffen werden darf und mit der Gemeindeordnung Baden-Württemberg vereinbar ist. Unsere Beschwerde bezieht sich tatsächlich auf das politische Vorgehen der Stadtverwaltung, nämlich eine solch grundsätzliche Entscheidung hinter verschlossener Tür zu treffen. Welche Möglichkeiten der Mitwirkung bleiben bei solch einem Vorgehen seitens der Stadtverwaltung dann überhaupt noch den Bürgerinnen und Bürgern?
(Bürgerinitiative Schura Schreiben an Landrat Stefan Bär 21.01.2021; Hervorhebg. K. B.)

Die BI bat das Landratsamt Tuttlingen als zuständige Kommunalaufsicht darüber hinaus, „die getroffene Entscheidung einer rechtlichen Prüfung“ zu unterziehen.

Damit war die Geburt eingeleitet. Allerdings musst Solleder in den Wochen und Monaten danach immer wieder einen Wehentropf anlegen und in weiteren Mails um Antwort zu der ja nicht ganz uninteressanten Frage bitten.
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HInfo54: Satire-Workshop: Hier die Regionalplan-Satire ohne Pfusch und Staatsschutz

Im Februar 2021 hatten Unbekannte eine sogenannte „Postwurfsendung an alle Haushalte in Bodensee-Oberschwaben“ teilweise analog, teilweise digital verteilt. Dabei handelte es sich um einen Text auf dem Original-Briefpapier (!) des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben (RVBO). Das Schreiben war nicht als Satire gekennzeichnet. Es enthielt auch nicht das für alle verteilten Druckerzeugnisse notwendige „V. i. S. d. P.“ Für den oberflächlichen (!) Betrachter konnte der Eindruck entstehen, dass dieser Brief tatsächlich vom RVBO stamme.

Inhalt des Schreibens unter der Überschrift „Regionalplan: Das kommt auf Sie zu“ waren die satirisch behaupteten Hintergründe zur Entstehung des Entwurfs des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben (RPBO) sowie die – ebenfalls satirisch behaupteten – Auswirkungen desselben in den Themenbereichen „Buskosten“ (i. e. ÖPNV), „Kiesexport“ sowie „Flächenversiegelung“.

Ich behaupte: Jeder, der den Text gelesen hat, konnte erkennen, dass es sich unmöglich um eine Veröffentlichung des RVBO handeln konnte. Das bestätigt – vermutlich ungewollt – auch RVBO-Direktor Wilfried Franke im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung (SchwäZ) am 23. Februar 2021: „<Uns haben dazu zahlreiche Anrufe erreicht, hauptsächlich aus Ravensburg und Berg. Die meisten identifizieren es aber als Fake News>, sagt Franke“ (Quelle). Diese Angabe sollten die Urheber der Satire für die späteren Gerichtsverfahren schon einmal archivieren.

Nachdem mir das dazugehörige pdf-Dokument zur Kenntnisnahme zugeschickt worden war, habe ich mich – auch zum Selbstschutz – sofort und öffentlich von dieser „Satire“ distanziert: hier.
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TS53/21: Brodelndes Oberschwaben: Noch viel mehr Holzpimmel, aber bitte keine Empörung mehr!

Die ganze Region Oberschwaben brodelt derzeit nachgerade vor Kreativität und klimaschützenden Protest. Leider geht dabei auch einiges derb und gefährlich in die Binsen.

Es soll wenigstens nicht unbesenft bleiben!

Das Klimacamp Ravensburg und die Altdorfer Waldbesetzer sind derzeit sehr fleißig und kreativ mit diversen Banner-Aktionen. Hier das jüngste Projekt in Ravensburg am 1. Mai 2021. Zwar ist der Bau des 1.000-Kühe-Stalls durch einen Beschluss des VGH Baden-Württemberg im Moment gestoppt, die Klimaaktivisten sehen aber nach wie vor den politischen Willen, dieses Schwachsinnsprojekt doch noch durchzuziehen.
Foto: Klimacamp Ravensburg

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

Beginnen wir mit den Guten: Entlastende Begeisterung hat bei mir die phantastische Kunstauktion unbekannter Urheber auf einer Anhöhe bei Ravensburg-Taldorf hervorgerufen. Dort wurde – zum wiederholten Male – eine hölzerne Penisskulptur errichtet. Die habe es, so berichtet es die SchwäZ, am selben Ort schon zwei Wochen zuvor gegeben. Dann sei sie verschwunden, um pünktlich zum 1. Mai wieder zu erigieren.

Der Künstler sei unbekannt. Aber die Schöpfer sollen sich in einem anonymen Brief an die Taldorfer Ortsverwaltung gewandt haben.

Der rund zwei Meter große Holzphallus war vor gut drei Wochen zwischen Taldorf und Adelsreute aufgetaucht und hatte bei der Taldorfer Ortsvorsteherin Regine Rist und zahlreichen Spaziergängern vor allem für Belustigung gesorgt. Rist berichtete davon, dass der Holzpenis viele Schaulustige angezogen hat.
Inzwischen hat er sogar einen Eintrag auf Google-Maps. Sein erstes Auftauchen war ebenso mysteriös wie sein Verschwinden nach wenigen Tagen. Nun ist er zurückgebracht worden, wie Bilder vom frühen Freitagmorgen zeigen – sehr wahrscheinlich von den Leuten, die sich in einem anonymen Brief als seine Schöpfer ausgeben. Grund für diese Annahme ist ein Schreibfehler.
(Schwäbische Zeitung 30.04.2021: „Der Holzphallus ist zurück auf der Anhöhe bei Ravensburg-Taldorf“; Hervorhebg. K. B.)

Es geht also auch anders (als mit stumpfer „Empörung“): Eine kreative Kunstaktion, die G. s. D. mal keine Empörung hervorruft, sondern bei der Ortsverwaltung „vor allem für Belustigung“ sorgt. Außerdem scheint sie der Tourismus-Region Ravensburg gut bekömmlich?
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TS52/21: Altdorfer Waldbesetzer: Korrekturen und Ergänzungen zu zwei SchwäZ-Artikeln

Es ist ein mühsames Geschäft, permanent der SchwäZ  hinterher zu wischen, journalistische Schnitzer auszuspachteln, die diversen Framing-Versuche zu enthüllen oder Differenzierungen nachzutragen.
Egal. Eine muss es ja machen.

Also: Beginnen wir mit diesem SchwäZ-Artikel zum aktuellen Stand der staatsanwaltlichen Ermittlungen rund um die Pfusch-Satire auf dem Briefpapier des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben (RVBO). Letzter Stand zu dem Thema auf diesem Blog: hier.

Unfassbare Herrlichkeit! Bedroht! Nachtstimmung im Altdorfer Wald
Foto: Klimacamp Ravensburg

 

Das Framing der SchwäZ macht aus Klimaaktivisten Terroristen
Beachten Sie die Verwendung des Begriffs „Bekennerschreiben“ in dem genannten Artikel. Framing par excellence! Den Begriff „Bekennerschreiben“ verwendet man normalerweise im Kontext mit Terrororganisationen wie RAF oder IS, die sich nach einem Anschlag mit nicht selten vielen Toten zur Tat bekennen.

Im Kontext einer (mutmaßlich unabsichtlich in die Hose gegangenen) Satire auf RVBO-Papier dann von einem „Bekennerschreiben“ zu journalisteln, ist mehr als drüber! Und: bezeichnend.
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TS51/21: Wo Ortsgeschichte am schnellsten zu Asche wird: Achberg-Archiv auf dem DACHBODEN des Martin-Grisar-Hauses

Es gibt wenig Erheiterndes in diesen Tagen, will man einmal von der komplett in den Boden gegangenen Künstleraktion #allesdichtmachen und dort insbesondere von der kreativen Bearbeitung des unerträglichen Jan-Josef-Liefers-Videos durch das göttliche Browser-Ballett absehen (gönnen Sie sich diesen Genuss).

Da liegen die Pointen der Gemeinde Achberg (Landkreis Ravensburg) schon etwas versteckter. Zum Beispiel in dieser kratzigen „360-Grad-Reportage durchs fast fertige Martin-Grisar-Haus“ der SchwäZ. Stammleser dieses Blogs kennen die Tageszeitung insbesondere im Kontext mit der Gemeinde Achberg als völlig unkritische Hofberichtspostille; dem (leider immer noch) amtierenden Bürgermeister Dr. Johannes Aschauer stets zu Diensten – zum Beispiel, um Migranten zu diskreditieren.

Dies ist das (komplette) Brandschutzkonzept zu der furiosen Idee, das Gemeinde-Archiv auf dem Dachboden des Martin-Grisar-Hauses unterzubringen. Das Playmobil-Männle soll dauerhaft auf dem Speicher installiert werden?
Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Ein Politikum in Achberg ist die ewige Baustelle Martin-Grisar-Haus. Das Übliche: explodierende Kosten und ein nicht eingehaltener Zeitrahmen.

Jetzt wollten sich die Achberger Gemeinderäte dann doch einmal den Anschein der kritischen Kontrolleure geben:

Nach mehreren Verzögerungen soll das Martin-Grisar-Haus im Juni fertig werden. Schon in dieser Woche hat im neuen Saal eine Gemeinderatssitzung stattgefunden. Dort versuchte das zuständige Architektenbüro, die Verschiebungen und immer neuen Kosten zu erklären. Die Gemeinderäte und Bürgermeister Johannes Aschauer kritisierten die Planer scharf, übten aber auch Selbstkritik.
(Schwäbische Zeitung 24.04.2021: „360-Grad-Reportage durch das fast fertige Martin-Grisar-Haus“; Hervorhebg. K. B.)

Das mit der „Selbstkritik“ darf man nicht überbewerten. Der Begriff „Selbstkritik“ fällt zwar, wird im Artikel aber nicht mit Inhalt gefüllt. Vernünftiges, gründliches und vorausschauendes Denken genießt in Achberg ohnehin kein Ansehen, wie schon an der brandgefährlichen Rußpartikel-Sammelaktion im April 2020 zu erkennen war. Weiterlesen

TS50/21: Wohnbaugebiet Apfelberg Uhldingen-Mühlhofen: Gebt mir doch wenigstens eine Chance!

Ja, natürlich bin ich auf die Infos, Hinweise, Links, Kontakte, das Wissen und die Aufmerksamkeit meiner Leser angewiesen. Ohne die wäre SaSe nicht einmal die Hälfte wert!

Ja, in den heikleren Fällen – ich erinnere hier nur an die Kritischen Achberger Bürger (KAB) – reagiere ich auch auf anonyme Zuschriften.

Aber was nachstehender Blödsinn soll, erschließt sich mir nicht. Ich erhalte anonym per Post diese Anzeige, für die noch nicht einmal ein Publikationsort angegeben ist (wahrscheinlich Amtsblatt der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen):

Einziger Inhalt eines anoymen Briefes an „Frau Karin Burger Redaktion SatireSenf“ ist diese Anzeige der Gemeinde Uhldinge-Mühlhofen. Was ich damit soll, was diese Anzeige mir sagt – keine Hinweise dazu vom anonymen Sender. Tja, dann kann ich eben auch nichts machen!

Hier der Hyperlink zur angegebenen URL.

Und sonst enthält das anonyme Schreiben übrigens nix. Weder in, an, um oder unter diesem Brief. Null, niente, rien, nüscht! Nur diese Anzeige. Und jetzt? Was soll ich damit machen? Was sagt mir die? Kann ich etwas Verwerfliches, Intransparentes, Flächenfressendes, Klimaschädliches, Sonnenkönigmäßiges oder sonst irgendwas aus dem ja nun wirklich breiten Themenspektrum dieses Blogs entdecken?

Nein, kann ich nicht!
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TS49/21: MdL Klaus Hoher (FDP): Mit der standschießlichen Entrechtung der Altdorfer Waldbesetzer geht aber auch gar nichts vorwärts?

Ja, die guten Freunde in der Politik! Die kann nicht nur niemand trennen – es sei denn, sie bewerben sich zeitgleich als Kanzlerkandidaten der Union. Sondern sie treten selbstverständlich auch im Krankheitsfalle füreinander ein. Da der Salemer Bürgermeister Manfred Härle (€DU)  sich derzeit in Quarantäne befindet und von schamlosen Satirikerinnen schon der Tollwut verdächtigt wird, nimmt ihm sein guter Freund Klaus Hoher, FDP-Landtagsabgeordneter, die weitere Agitation zugunsten des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben (RPBO) gerne ab.

Hoher war hier schon einmal verhaltensauffällig geworden, als er trotz seines Sitzes im Gemeindewahlausschuss Salem seinem „guten Freund“ von der Korruptionspartei €DU, Manfred Härle, zwei Tage vor der eben dort stattfindenden Bürgermeisterwahl einen geheuchelten und über die (a)Sozialen Medien massiv verbreiteten „Informationsbesuch“ abstattete. Den „Witz“ am irreführenden Begriff „Informationsbesuch“ versteht derjenige, der weiß, dass Hoher in Salem wohnt und dort Gemeinderat ist.
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