TS86/19: Frank Jost gleichauf mit Donald Trump: Die nämlichen Medienstrategien global wie lokal

Der aktuelle Correctiv Newsletter peitscht sich selbst den Rücken:

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
schon wieder fallen wir auf den einfachen Trick rein: Trumps Posse um den Kauf von Grönland wird rauf und runter berichtet, während in den USA still und heimlich ganz andere Fakten geschaffen werden.
Diese Woche haben US-Bankenbehörden eine der wichtigsten Regulierungen für Bankgeschäfte ausgehöhlt: Banken können sich bei riskanten Anlagegeschäften wieder einfacher bei den Sparkonten der Kunden bedienen.
Mein Vorschlag: Immer wenn Trump was raushaut, sollten in den Redaktionen die Alarmlampen angehen, ob im Hintergrund etwas Wichtiges entschieden wird, über das wir diskutieren sollten.
Justus von Daniel

(Correctiv Spotlight / Newsletter 24.08.2019; Hervorhebg. K. B.)

Das volksverdummende und den Bürger vom Wesentlichen ablenkende Prinzip der Medien ist das nämliche – ob global oder lokal.

So etwa empfiehlt sich die Schwäbische Zeitung auch diese Woche wieder als das Fachblatt fürs Irrelevante. Die Bloggerin Elke Krieg spießt einen SZ-Bericht über eine Privatperson auf, die für die hiesige Region glücklicherweise zukünftig komplett unbedeutend sein wird: den früheren Tourismus-Chef von Langenargen, Frank Jost.  Dem scheint es an einem Lebenslauf mit vielen Arbeitsplatzwechseln gelegen zu sein. Nach nur wenigen Monaten in Sigmaringen (seit dem 01.02.2019) zieht er nun weiter nach Oberstdorf.
Nicht nur in Langenargen soll es größere Bevölkerungsanteile geben, die ihm dafür von Herzen eine gute Reise wünschen!

Ob derweil in der Region über „etwas Wichtiges entschieden wird, über das wir diskutieren sollten“, lässt sich aufgrund fehlender regionaler und lokaler Berichterstattung nicht entscheiden. So etwa ist für Langenargen immer noch offen, ob und wie es mit dem von der Gemeinde beauftragten Sicherheitsdienst CMS-Sicherheit weitergeht, gegen den gravierende Vorwürfe im Raum stehen.

TS85/19: Polizeiliche Ermittlungen erst nach Veröffentlichung auf Blog „Allgäu rechtsaußen“

Die heutige Meldung des Blogs Allgäu rechtsaußen fügt sich bruchlos an die SaSe-Fleißarbeit von gestern an. In TS84/19 hatte ich belegt, dass die Schwäbische Zeitung auf lokaler Ebene keine Nachrichten mit Hinweisen auf rechtsextremistische Vorfälle (z. B. Verwendung verbotener Kennzeichen, Heil-Hitler-Rufe etc.) veröffentlicht.

Ein solches Versagen eines Repräsentanten der vierten Macht im Staate angesichts des zunehmenden Rechtsextremismus in Deutschland hat katastrophale Folgen.

Wie wichtig die Veröffentlichung einschlägiger Vorfälle ist, beweist der Blog Allgäu rechtsaußen einen Tag später (heute): Am 16. August 2019 hatte Sebastian Lipp von „Sieg Heil“-Rufen unter der König-Ludwig-Brücke in Kempten berichtet.

Dafür liegen auch Beweise vor. Es gibt ein Video mit Tonaufnahme, das Lipp ebenfalls veröffentlichte. Die in der Nacht herbeigerufenen Polizeibeamten allerdings hätten sich für die Zeugen nicht interessiert. Es seien nicht einmal deren Personalien aufgenommen worden.

In seinem ersten Artikel wies Lipp ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem infrage stehenden Vorgang um ein Offizialdelikt handele, das von Amts wegen verfolgt werden muss. Eigentlich.

Wie viel Öffentlichkeit bewegen kann, zeigt nun die jüngste Entwicklung dieses Vorgangs:

Wegen »Sieg Heil«-Rufen fahndet die Polizei öffentlich nach Zeugen, die sie zunächst weggeschickt hatte. Das Ermittlungsverfahren wurde erst eröffnet, nachdem Allgäu ⇏ rechtsaußen berichtete und ein Video der Tat veröffentlichte.
(Blog Allgäu rechtsaußen 22.08.2019: „Polizei fahndet wegen <Sieg-Heil>-Rufen nach Zeugen“)

Besser lässt sich nicht zeigen, wie wichtig Öffentlichkeit gerade beim Thema Rechtsextremismus ist!

Ganz aktuell dazu auch: „Wie der Staat den rechten Terror fördert„.

TS84/19: Die Schwäbische Zeitung: Auf dem rechten lokalen Auge blind?

Fällt auf: Der thematisch auf den Rechtsextremismus festgelegte Blog Allgäu rechtsaußen kommt mit den zahlreichen Meldungen zu verbotenen Schmierereien im öffentlichen Raum, zu Übergriffen und Drohungen und zu rechtsextremistischen Verlautbarungen etwa von Schülern für das Allgäu kaum hinterher. Sebastian Lipp geht derzeit fast täglich mit mindestens zwei Artikeln zu einschlägigen Vorfällen raus.

Glaube ich nicht: Derlei geschieht nur im Allgäu? Das glaubt doch keiner! Keine Hakenkreuz-Schmierereien, keine Heil-Hitler-Rufe, keine rassistischen Äußerungen von politischen Funktionsträgern in Sigmaringen, Ravensburg, Biberach?

Überprüft: Wenn man bei der Schwäbischen Zeitung online den Suchbegriff „Rechtsextremismus“ eingibt, wirft das System ausschließlich überregionale Meldungen und Nachrichten aus den USA aus, die alle (!)  von der größten deutschen Nachrichtenagentur dpa stammen:

(1) + 18.08.2019: „Alle auf Höcke-Linie? Wie die AfD im Osten tickt“ (dpa und Stefan Hantzschmann)
(2) + 18.08.2019: „Zentralrat: Teile der AfD entwickeln sich ins Völkische“ (dpa)
(3) + 07.08.2019: „Biden: Trump befeuert Rechtsextremismus von Weißen“ (dpa)
(4) + 05.08.2019: „Die Gefahr des rechtsextremen Terrors in den USA“ (dpa)
(5) + 05.08.2019: „Trump will Todesstrafe für Hassverbrechen mit Massenmord“ (dpa)
(6) + 04.08.2019: „Höcke nutzt Frankfurter Bahnhofsattacke für Forderungen“ (dpa)

Fairerweise ist darauf hinzuweisen, dass mit dem schmalen Suchbegriff „Rechtsextremismus“ nicht alle SZ-Artikel erfasst werden, die den Themenbereich abdecken (Beispiel der Verein Uniter – siehe unten).

Suggeriert: Das Rechercheergebnis erweckt den Eindruck, Rechtsextremismus sei im Verbreitungsgebiet der Schwäbischen Zeitung auf gar keinen Fall ein alle Bevölkerungsschichten durch- und zersetzendes Phänomen und Problem mit vielfältigen täglichen Erscheinungsformen, welche die Achtsamkeit und den permanenten Protest aller Demokraten erfordert.
Rechtsextremismus in seiner „Dokumentation“ bei der SZ ist exklusiv gekoppelt an die AfD und in Amerika ganz schlimm. Weiterlesen

TS83/19: Leserwahl: Ausbeutung oder Weihbüschel-Rezepte?

Mal ein anderes Thema in dieser unserer Region, in der die beiden Tageszeitungen Südkurier (SK) und Schwäbische Zeitung (SZ) den Bürgern jeden Tag das Lied der uneingeschränkten regionalen Herrlichkeit vorträllern.

So informiert etwa der Südkurier Meßkirch unter der Leitung des sprachverarmten Lokalchefs Manfred Dieterle-Jöchle am 15. August 2019 über die Zutaten von sogenannten Weihbüscheln. Merke auf: „Erna und Annette Bach wussten genau, nach welchen Kräutern sie suchen müssen, um ihre Weihbüschel binden zu können.[…]“ (Zitat aus Bildunterschrift).

Nun ja, solange man Bürger und Leser mit den tricky Zutaten für Weihbüschel beschäftigt, bemerken sie vielleicht nicht die fortschreitende Zersetzung unserer Gesellschaft und Demokratie durch den Rechtsextremismus.

Welche Formen im Alltag der inzwischen annimmt, dazu muss der Blog Allgäu rechtsaußen derzeit täglich mehrere Meldungen veröffentlichen (Beispiel 1 für den 15.08.2019, Beispiel 2 für den 15.08.2019).

Wer sich politisch regional informieren möchte, sucht in den Lokalmeldungen der beiden Monopolisten SK und SZ ohnehin an der falschen Adresse. Dann lieber Seemoz: Das Gegenöffentlichkeitsprojekt aus dem Landkreis Konstanz berichtet aktuell über die schamlose Ausbeutung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Gastronomie. Weiterlesen

TS82/19: Langenargen: Sicherheitsdienst sucht Mitarbeiter

Die Fakten ätzen wie Zitronensäure am kollabierenden Fassungsvermögen: Die klitzekleine Bodenseegemeinde Langenargen mit noch nicht einmal 8.000 Einwohnern beschäftigt nach eigenen Angaben – erteilt über eine Anwaltskanzlei – gleich „mehrere“ Sicherheitsdienste.

Dabei gibt es bei diesem Konstrukt – private Sicherheitsdienste im Auftrag von Kommunen – ohnehin ein grundsätzliches und die Verfassung tangierendes Problem. So beschäftigt die Delegation einer hoheitlichen Aufgabe an private Sicherheitsdienste und die daraus resultierenden  Folgen seit Jahren Juristen, Wissenschaftlicher und Politiker (Beispiel).

Zu den mit Steuergeldern bezahlten Sicherheitsdiensten in Langenargen gehört zum Beispiel das Unternehmen CMS-Sicherheit. Der Blog Allgäu rechtsaußen und SaSe haben mehrfach berichtet.

Ansonsten gibt die Gemeinde Langenargen keine Auskünfte darüber, wie viele und welche Sicherheitsdienste sie darüber hinaus beschäftigt.

Das Unternehmen CMS-Sicherheit fällt – abgesehen von den gravierenden Vorwürfen der Verbindungen zum Rechtsextremismus – durch nachgewiesene Unwahrheiten auf der Firmen-Webseite sowie bedenkliche – und nach SaSe-Veröffentlichung nicht mehr zugängliche – Postings auf dem Facebook-Account des Geschäftsführers Sascha Mair auf.

Aber ganz offensichtlich sind die Dienstleistungen von CMS-Sicherheit für das erbsenkleine Langenargen immer noch nicht ausreichend, wie diese Stellenausschreibung vom 5. Juli 2019 auf Facebook belegt:
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Bildzitat Screenshot (bearbeitet und teilweise anonymisiert) vom Facebook-Account Kahl Sicherheit Consulting GmbH: Es verstört der nicht nachvollziehbare Bedarf an Sicherheitsdienstleistungen in der erbsenkleinen Bodenseegemeinde Langenargen

Bildzitat Screenshot (bearbeitet und teilweise anonymisiert) vom Facebook-Account Kahl Sicherheit Consulting GmbH: Es verstört der nicht nachvollziehbare Bedarf an Sicherheitsdienstleistungen in der erbsenkleinen Bodenseegemeinde Langenargen

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TS81/19: Südkurier Salem: Experimentelles Format berichtet über … Menschen?

Nachdem ich den Südkurier – namentlich die Redaktion Meßkirch mit dem neuen kommissarischen Redaktionsleiter Manfred Dieterle-Jöchle – gerade erst so gründlich zusammengefaltet habe, hier der Link auf das krasse Gegenteil: In Salem war es im Juni 2019 auf der Riesenbaustelle der „Neuen Mitte“ zu einer Messerattacke eines 42-jährigen Arbeiters auf seinen 47-jährigen Kollegen gekommen. Der Südkurier Salem nimmt den Vorfall vier Wochen später zum Anlass, in einem nahezu sensationellen Berichtsformat über das Leben der Arbeiter dort zu berichten: „Nach Messerstecherei auf Salemer Baustelle: Wie sieht das Leben der Arbeiter dort eigentlich aus?

Das Format nennt sich Feature und ist überhaupt nicht neu. Nur beim Südkurier!

Als Alternative für des Lesens Müde bietet der Verlag den Beitrag auch als 10-minütigen Podcast an. Das Ganze stammt von Steffen P. Schmidt. Er kommt in seinem Bericht tatsächlich ohne ein einziges Statement von Behörden oder zweibeinige Wichtigkeiten aus. Stattdessen stehen Menschen, in diesem Fall durchgehend sehr freundliche Bauarbeiter aus verschiedenen Nationen, im Mittelpunkt seiner Berichterstattung. Mal etwas ganz Anderes!

Ob diese Freundlichkeit eine Delle bekommen hätte, wenn der Journalist nach Mindestlohn und Scheinselbstständigkeit gefragt hätte, ist eine rhetorische Frage …

Aber auch für Features braucht es natürlich etwas Übung. Da ist noch Luft nach oben: Eine Prise weniger Märchenonkel und eine Schicht weniger Sozialkitsch. Aber vom Ansatz her: Tunnellicht!

Fragt sich nur, wie viele Dekaden Südkurier-Leser von so abgehängten Redaktionen wie Meßkirch noch warten müssen, bis sie dort auch in den Genuss von Berichtsformaten kommen, die dem Jahrhundert und dem gesellschaftlichen und kommunikativen Status quo annähernd gerecht werden.

TS80/19: Langenargen und CMS-Sicherheit: Blog „Allgäu rechtsaußen“ berichtet erneut

Die Journalisten Magdalena Zimmermann und Sebastian Lipp vom Watch-Blog Allgäu rechtsaußen (Ar) haben meine umfangreichen Recherchen zu dem Langenargener Sicherheitsdienstleister CMS-Sicherheit aufgegriffen und noch einmal erweitert.

Es war der Ar-Beitrag „<Faustrecht> im Sicherheitsgewerbe“ im Januar 2019, der meine Recherchen überhaupt erst angestoßen hatte. Dabei liegt der Schwerpunkt der SaSe-Berichterstattung auf dem Faktum, dass die Gemeinde Langenargen einen Sicherheitsdienst unter Vertrag hat, gegen den derart gravierende Vorwürfe im Raum stehen.

In dem aktuellen Artikel „<Faustrecht> im Sicherheitsgewerbe bestätigt“ vom 6. August 2019 zitiert Ar noch einmal ausführlich den Chef von CMS-Sicherheit, Sascha Mair, wie er sich in seiner (von mir hart erkämpften) Presseauskunft an diese Redaktion zu den verschiedenen Vorwürfen eingelassen hatte. Und Zimmermann macht dabei auch auf die Widersprüche zu Mairs Auskünften im Januar 2019 gegenüber der Ar-Redaktion aufmerksam. Seinerzeit war es ihm nämlich ziemlich wumpe gewesen, was seine Mitarbeiter in ihrer Freizeit treiben.

Hinsichtlich des von Mair betonten Überprüfungsverfahrens durch die Gemeinde Langenargen selbst weist Ar darauf hin, dass ein Ordnungsamt die Gesinnung der Mitarbeiter gar nicht überprüfen könne.

Keine Beweise, aber immerhin Indizien darauf liefern meiner Meinung nach dann eher solche Äußerungen im Internet. Ganz besonders, wenn sie unmittelbar nach Erscheinen eines entsprechenden SaSe-Artikels sofort gelöscht oder unzugänglich gemacht werden. Weiterlesen

HInfo33: Südkurier Meßkirch: Der Verlautbarungsjournalismus und die Spracharmut des Manfred Dieterle-Jöchle

Das Schicksal lässt nicht ab, diese Region zu geißeln! Ohnehin ist Sigmaringen Gottes vergessener Landkreis. Hier führen die im Monopol „informierenden“ Regionalzeitungen Südkurier und Schwäbische Zeitung ein propagandistisches Regime exklusiv pro Verwaltung.

Aber nach dem Motto „Schlimmer geht immer“  ersetzt der Südkurier in der Meßkircher Lokalredaktion nun den Teufel durch Beelzebub. Wo einst im dunklen und nur durch hüftbreite Holzstiegen erreichbarem Redaktionskämmerlein Gregor Moser den Südkurier-Lesern frohgemut und obrigkeitshörig offenbarte, dass die Berichterstattung in Meßkirch unter der strengen Beobachtung und Zensur von Bürgermeister Arne Zwick erfolge, verlautbart jetzt und in neuen sowie in Rufweite (!) zum Rathaus gelegenen Räumen ein gewisser Manfred Dieterle-Jöchle (MDJ), was die Verwaltung dem Bürger mitzuteilen hat.

Und zwar: nur das! Weiterlesen

TS79/19: Chef des Sicherheitsdienstes der Gemeinde Langenargen verbreitet Todesstrafe-Forderung

Die Tatsache, dass sich immer mehr Kommunen in Baden-Württemberg veranlasst sehen, private Sicherheitsdienste zu beauftragen, hat gerade erst einen kritischen Artikel auf der Baden-Württenberg-Seite der Schwäbischen Zeitung induziert.

Die Gemeinde Langenargen am Bodensee behauptet dieser Redaktion gegenüber in einer via Anwaltskanzlei überreichten Presseauskunft, nicht nur einen, sondern sogar „mehrere“ Sicherheitsdienste beauftragt zu haben.

Davon wissen die Bürger in Langenargen allerdings nichts. Ihnen reicht auch schon hinlänglich, was ihnen bisher über den Sicherheitsdienstleister CMS-Sicherheit in Langenargen bekannt ist. Der steht unter dem Vorwurf, „Mitarbeiter aus dem Umfeld verbotener und militanter Neonazi-Gruppierungen“ zu beschäftigen.

Und auch einige der Geschäftspraktiken der CMS-Sicherheit erscheinen zweifelhaft, wie diese Untersuchung ergeben hat.

Geschäftsführer von CMS-Sicherheit ist Sascha Mair. Seine Selbst-Präsentation im Internet sowie die Inhalte seines Facebook-Accounts geben weitere Hinweise darauf, mit wem die Langenargener es hier zu tun haben und wen die Gemeinde Langenargen da mit Steuergeldern bezahlt.
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Ausschnitt aus Bildzitat Screenshot (bearbeitet) Facebook-Account Sascha Mair: Seit sechs Jahren ungelöscht darf die Userin Vivien F. auf Mairs Account die Todesstrafe für Sexualstraftäter fordern. Die ist gemäß Artikel 102 des Grundgesetz in diesem Land abgeschafft. Rechts im Ausschnitt sieht man auch noch einmal das martialische Gruppenbild, mit den die Firma CMS-Sicherheit auch auf ihrer Firmen-Webseite wirbt.

Ausschnitt aus Bildzitat Screenshot (bearbeitet) Facebook-Account Sascha Mair: Seit sechs Jahren ungelöscht darf die Userin Vivien F. auf Mairs Account die Todesstrafe für Sexualstraftäter fordern. Die ist gemäß Artikel 102 des Grundgesetz in diesem Land abgeschafft. Rechts im Ausschnitt sieht man auch noch einmal das martialische Gruppenbild, mit dem die Firma CMS-Sicherheit auch auf ihrer Firmen-Webseite wirbt.

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Seit sechs Jahren duldet der Geschäftsführer von CMS-Sicherheit diese Forderung nach der Todesstrafe für Sexualstraftäter auf seinem Facebook-Account. Bezeichnend hier ist auch die Verwendung des Begriffs „Kinderschänder“, der in sich schon eine nationalsozialistische Sichtweise dokumentiert. Weiterlesen

TS78/19: Überlingen: BÜB+ punktiert das Bullshit-Soufflee des SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Rainer Röver

Ob das die richtige Methode ist, die Haha-Volkspartei SPD aus ihrem Umfragetief zu  holen? Der Überlinger Hausarzt und Kreisvorsitzende der SPD Bodenseekreis, Dr. Rainer Röver, hatte da mal eine Idee … Ohne sich lang mit kritischer Selbstbetrachtung zum eigenen ökologischen Fußabdruck aufzuhalten, sprang er mit einer vor allem sich selbst und seine Hausarztpraxis bewerbenden Aktion in die Öffentlichkeit. Und wurde vom Südkurier Überlingen mit offenen Armen empfangen. Dort wie auf Facebook behauptet er, aus purer Sympathie für und vollkommener Überzeugung von den Forderungen der Bewegung Fridays for Future (FFF) künftig immer (!) freitagnachmittags seine Hausarztpraxis zu schließen. Und damit die Kinderlein zu unterstützen.

Ham Se mal `nen Tempo für mich?

Der Südkurier, der Honoratioren immer gern und immer unkritisch zu Diensten steht – besonders wenn diese derselben Partei angehören wie der Überlinger Oberbürgermeister Jan Zeitler – fotografierte den frisch gestanzten Umweltaktivisten in seinem leeren (!) Sprechzimmer – voller weißer Plastikstühle!

Es hat eben immer einen gewissen Unterhaltswert, wenn sich Wichtigtuer selbst zum Affen machen.

Inzwischen ist in Überlingen wie auch auf Facebook rund um diese mehr als zweifelhafte Selbstvermarktung des Dr. Röver eine lebhafte Diskussion entstanden, bei der es auch die Überlinger CDU vermochte, sich ins Aus zu kegeln. Grandiose Idee vom CDU-Kreisvorsitzenden Volker Mayer-Lay, die zur Demo von ihren Eltern angekarrten Kinder zu fotografieren und diese Bilder anschließend ins Netz zu stellen. Weiterlesen

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