TS50/21: Wohnbaugebiet Apfelberg Uhldingen-Mühlhofen: Gebt mir doch wenigstens eine Chance!

Ja, natürlich bin ich auf die Infos, Hinweise, Links, Kontakte, das Wissen und die Aufmerksamkeit meiner Leser angewiesen. Ohne die wäre SaSe nicht einmal die Hälfte wert!

Ja, in den heikleren Fällen – ich erinnere hier nur an die Kritischen Achberger Bürger (KAB) – reagiere ich auch auf anonyme Zuschriften.

Aber was nachstehender Blödsinn soll, erschließt sich mir nicht. Ich erhalte anonym per Post diese Anzeige, für die noch nicht einmal ein Publikationsort angegeben ist (wahrscheinlich Amtsblatt der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen):

Einziger Inhalt eines anoymen Briefes an „Frau Karin Burger Redaktion SatireSenf“ ist diese Anzeige der Gemeinde Uhldinge-Mühlhofen. Was ich damit soll, was diese Anzeige mir sagt – keine Hinweise dazu vom anonymen Sender. Tja, dann kann ich eben auch nichts machen!

Hier der Hyperlink zur angegebenen URL.

Und sonst enthält das anonyme Schreiben übrigens nix. Weder in, an, um oder unter diesem Brief. Null, niente, rien, nüscht! Nur diese Anzeige. Und jetzt? Was soll ich damit machen? Was sagt mir die? Kann ich etwas Verwerfliches, Intransparentes, Flächenfressendes, Klimaschädliches, Sonnenkönigmäßiges oder sonst irgendwas aus dem ja nun wirklich breiten Themenspektrum dieses Blogs entdecken?

Nein, kann ich nicht!

Soll die zugesandte Anzeige die Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen gar nicht kritisieren? Denn wer dem angegebenen Link folgt, finde eigentlich nur Löbliches? Wurde ich auf den Vorgang nur deshalb aufmerksam gemacht, um Lobgesänge anzustimmen? Aber wozu braucht es dann einen anonymen Briefsender? Außerdem: Für Lobgesänge ist dieser Blog nicht zuständig. Dafür gibt es ausreichend andere Medien.

Ein kurzes Informationstelefonat mit einem Gemeinderat, der ebenso ratlos vor diesem Brief-Phänomen steht. Ihm ist auch keine Kritik an dem doch eigentlich löblichen Projekt Wohnbaugebiet Apfelberg bekannt?

Mein Versuch, kurze telefonische Rücksprache mit Bürgermeister Dominik Männle zu halten, scheitert ebenfalls. Er sei nicht im Hause, bescheidet mich eine Mitarbeiterin, die aber nicht bereit ist, meine Telefonnummer für einen komplikationslosen kurzen Rückruf zu notieren. Ich solle eine Mail schreiben.

Nein. Ich schreibe keine Mail. Ich schreibe den ganzen Tag – unter anderem heute schon wieder diverse Presseanfrage. Bei so einer Petitesse wie diesem Vorgang betreffs Uhldingen-Mühlhofen, noch dazu mit einem Bürgermeister, der auf diesem Blog noch nie besenft wurde – also ein echter Glückspilz! – mache ich kein Mail-Fass auf.

Dann lassen wir es eben sein! (Die Burger scheint verstimmt?)

Übrigens: Wenn man unter der Überschrift „Südkurier“ bei Kommunen anruft, verlangt nie nicht kein Mensch niemals jemals, man müsse welche E-Mails schreiben!

Also: Entweder der anonyme Sender klärt mich bitte irgendwann noch einmal auf, was ich jetzt mit dieser Info anfangen soll, oder die Angelegenheit ist für mich erst einmal erledigt. Aber mit solchen minimalistischen Infos kann ich nichts anfangen.

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