Tag Archiv:Reporter ohne Grenzen

TS55/20: Bundesverfassungsgericht: Demos auch in Corona-Zeiten!

SaSe möchte das Thema Beate Bahner beenden. Hoffentlich. Zwar generiert es unfassbar viele Klicks (1.700 Zugriffe an einem – 1 – Tag!), aber der offensichtlich defizitäre Gesundheitszustand der Dame entzieht sie jeder weiteren publizistischen und senftechnischen Behandlung.

Erwartungsgemäß wurde sie sehr rasch wieder aus der Psychiatrie entlassen. Am 15. April 2020 fand dann vor der Polizeidirektion Heidelberg eine äußerst befremdliche Demo zugunsten der verwirrten Rechtsanwältin statt. Die politische Standortbestimmung der rund 250 Teilnehmer war den permanenten „Wir sind das Volk“-Rufen zu entnehmen. Ein eindrückliches Videodokument hier.

Auffallend beim Auftritt von Beate Bahner ebendort: Laut und hilfesuchend ruft sie nach Papa Ken Jebsen. Grundgütiger!

Inzwischen rudert die Heidelberger Anwältin in ihren Aussagen auch schon wieder zurück; insbesondere was die angebliche Polizeigewalt anbelangt. In einem Text vom 16. April 2020 auf ihrer Homepage entschuldigt sie sich bei Polizei und Staatsanwaltschaft für den Aufruhr, den sie verursacht habe (Quelle: www.beatebahner.de). Auch in diesem Text gibt es zahlreiche Passagen, die erhebliche Zweifel am psychischen Gesundheitszustand der Dame aufreißen. Weiterlesen

SatBur12: Glaubwürdigkeit: Der Südkurier als Untertan

Dieser Artikel ist der vierte und letzte (und lang verschleppte) Teil der insgesamt vierteiligen Südkurier-Satire:
Teil 1: SatBur9: Untertanen-Presse: Nach Michael Lünstroth feuert der Südkurier jetzt Hans Esser
Teil 2: SatBur10: Fairness: Der Südkurier und die Schweinehonorare
Teil 3: SatBur11: Beschissen: Der Südkurier und die journalistischen Grundsätze

SatBur12 knüpft nahtlos an SatBur11 an, nahtlos geknüpft an SatBur10, das ohne Naht an SatBur9 andockt.

 

SATIRE

Bürgermeister kontrolliert Südkurier-„Journalisten“
Die journalistische Unabhängigkeit beim Südkurier wie auch bei der regionalen Konkurrenz drückt sich unter anderen im funktionalen und familiären Status der unfreien Freien aus. Seit Jahrzehnten gern genommen werden für den Job der kritischen Berichterstattung über Kommunalpolitik diejenigen, die am meisten davon verstehen: kommunalpolitische Funktionsträger! Also zum Beispiel schreiben für den Südkurier und dessen Konkurrenz Ortschaftsräte, Gemeinderäte oder Ehefrauen von Gemeinderäten – über den Ort so allgemein, über die Gemeinderatsarbeit oder über die Gemeinderatsarbeit des Gemeinderatsehemann der „Journalistin“. Weiterlesen

TS60/16: Die Lage der Satire weltweit – und bei Jan Böhmermann im Besonderen

+++ Ein denkwürdiger Kommentar von „Meedia“ zum Böhmermann-Interview
Georg Altrogge hat sich intensiv mit den Zeit-Interview von Jan Böhmermann auseinandergesetzt und kommentiert überraschend straight … einen menschlich unreifen Satiriker, der aus der ganzen Chose nichts gelernt zu haben scheine und für den es nach wie vor nur ein zentrales Thema gebe: Jan Böhmermann.
Das Interview sei übrigens innerhalb eines Tages auf Platz 1 der Blendle-Charts geklettert. Und der Gesamtvorgang reicht noch für einen dritten Meedia-Artikel über die Reaktionen auf Twitter. Bewertung dabei: „Nutzer des 140-Zeichen-Dienstes schlagen sich nicht mehr reflexartig auf die Seite des Comedians, sondern kritisieren teilweise Böhmermanns vermeintlich überzogene Antworten.“

Senf: Am besten gefällt mir der Tweet von Stefan Niggemeier … Und Stefan Lepuschitz kreiert einen Neologismus: „herumböhmermannen“ mit der Bedeutung „ganz groß im Austeilen, ganz klein im Einstecken“.


+++ Die Laienschauspieler von „Denkfunk“
Grundgütiger! Weiterlesen

TS56/15: Von Satire Beleidigte wie etwa Dr. Christian Eckl vom Regensburger Wochenblatt: „Gans schön Ecklhaft“

+++“Gans Schön Ecklhaft“:  Redakteur erstattet Strafanzeige gegen Satireblog
Über das eigenartige Verhältnis von (manchen?) Bayern zu Satire berichtete ja schon SaSe90. Mein persönliches Urteil über diesen Volksschlag war eigentlich schon 1993 mit der „Ethnografie“ von R. W. B. McCormack Tief in Bayern abgeschlossen (sehr zur satirischen Lektüre empfohlen!).
Der Fall des Facebook-Satireblogs Gans Schön Ecklhaft (GSE) leuchtet die Satirefähigkeit dieser exotischen Ethnie und besonders der publizistischen „Elite“ ebendort noch etwas eindrücklicher aus. Es berichtet: Regensburg-digital. Gegenstand der GSE-Satiriker ist das Regensburger Wochenblatt und sein Redaktionsleiter Dr. Christian Eckl.

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Ausschnitt aus Bildzitat Screenshot Facebook Gans schön Ecklhaft

Ausschnitt aus Bildzitat Screenshot Facebook Gans schön Ecklhaft

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TS1/15: Myanmar: Fotojournalist wegen Satire verhaftet

Will man das Risiko für Satiriker in Myanmar grob abschätzen, genügen schon die Empfehlungen des Auswärtigen Amts zur ersten Orientierung:

Kritik an der Regierung ist unter Umständen strafbar und ausländische Besucher müssen immer noch damit rechnen, überwacht zu werden. Politische Betätigung ist verboten. Ausländische Staatsangehörige sind bereits mehrfach wegen Verstößen gegen diese Bestimmungen inhaftiert und/oder ausgewiesen worden. In Einzelfällen wurden langjährige Haftstrafen verhängt.
Militärische Einrichtungen, Uniformierte sowie strategisch bedeutende Infrastruktureinrichtungen wie Brücken dürfen nicht fotografiert werden.
(Auswärtiges Amt, Myanmar: Reise- und Sicherheitsempfehlungen; Besondere strafrechtliche Empfehlungen)

Der auch unter „Birma“ oder „Burma“ bekannte ostasiatische Staat wird nach einer seit 1962 bestehenden Militärdiktatur zwar von dem zivilen Präsidenten Thein Sein als Staatsoberhaupt geführt und die bekannte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi sitzt mit der Opposition im Parlament, aber die Demokratieprozesse befinden sich seit 2011 erst in den zartesten Anfängen.  Weiterlesen

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