Tag Archiv:Bürgermeisterwahl Langenargen

TS134/20: Anonyme Ansichtskarte mit rechtem Bezug an die SaSe-Redakteurin Karin Burger

Karin Burger hat Post bekommen (Posteingang 30.09.2020): eine sehr kryptische Ansichtskarte aus Schweden. Die Ansicht der Ansichtskarte zeigt zwei BRAUNbären im vertrauten Spiel miteinander.
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Ach, wie putzig! BRAUNbären im arglosen Spiel miteinander. Ansicht der anonymen Ansichtskarte aus Schweden an Karin Burger mit kryptischem Text, der Bezug auf den Publizisten Thilo Sarrazin nimmt!

Die Karte ist offensichtlich in Schweden abgestempelt worden. Die Briefmarke trägt den Aufdruck „Sverige 22 KR“. Schwedische Postwertzeichen vergleichbaren Motivs und identischen Textes gibt es hier.

Die Karte trägt einen Aufkleber „PRIORITAIRE 1:a-klassbrev“ (sagt Google).

Abgestempelt ist sie am 24. September 2020. Das Datum ist wichtig.

Ich erhalte so gut wie nie Ansichtskarten. Für die letzten fünf Jahre kann ich mich an keinen Fall erinnern. Mein soziales Umfeld kommuniziert nicht auf diese Art und Weise mit mir.
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Das Adressfeld
Auffallend im Adressfeld ist Weiterlesen

TS132/20: Langenargen wird eine echte Wahl haben: Ole Münder

Derweil ich hier noch mit einem konstruktiven (!) Kommentar zur Salem-Wahl beschäftigt bin (kommt erst morgen), kommt die Kollegin in Langenargen mit der Hammer-Meldung raus. Langenargen wird bei der Bürgermeisterwahl eine Wahl haben – und zwar eine echte! Der Silberstreif am rechtsdrehenden Horizont der Gemeinde, in der auch gern einmal Flaggen verkehrt herum gehisst werden, heißt: Ole Münder. Und hat auch schon eine Wahlkampf-Webseite, die seriös aussieht.

Der Mann ist Diplom-Verwaltungswirt, war lange Zeit Pressechef eines Rathauses (hurra!) und kennt sich mithin genau mit dem aus, woran es in Langenargen so bitter bitter bitter hakt: mit Kommunikation!

Details folgen!

TS119/20: Verzweifelte Bürgermeistersuche in Langenargen: Ganz heißer Ritt

Puuh! Boah. Öhm: Hammer! Die Verzweiflung in Langenargen über den amtierenden Bürgermeister Achim Krafft muss ja riesig sein, wenn die Bürger jetzt schon auf eigene Kosten Stellenanzeigen zu dessen im November 2020 neu zu besetzenden Amt schalten. Neben der offiziellen Stellenausschreibung im baden-württembergischen Staatsanzeiger gibt es aktuell dort auch noch eine privat finanzierte Anzeige; mit einer dreiwöchigen Laufzeit.

Im Staatsanzeiger macht das auch Sinn. Dort wird eine solche Anzeige am ehesten auf die Zielgruppe treffen. In einer Tageszeitung wie dem Südkurier eher nicht … ?
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Bildzitat Screenshot Online-Stellenportal „Jobs im Südwesten“ Südkurier
(Die Kontaktdaten der ausschreibenden Privatperson wurden zu deren Rechteschutz von mir unkenntlich gemacht.)

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Der für obige Anzeige angegebene „Arbeitgeber“ ist der Landarzt und „Forum“betreiber Dr. Hartmut Walter in Langenargen. Erstaunlich ist die Verwendung des Langenargen-Logos in der Stellenanzeige. Finde ich ja toll, dass der Rechteinhaber Dr. Walter das erlaubt hat?

[Tür des Redaktionsbüros wird aufgestoßen, jemand stürmt in mein Büro …]

Aber wieso nimmt mir jetzt gerade jemand die Tastatu

 

Aktualisierung vom 01.09.2020 / 23.59 Uhr:
Obwohl Dr. Walter dieser Redaktion sonst nicht die Ehre der Kommunikation erweist oder gar wichtige Artikel dieses Blogs verlinkt, erreicht mich nachstehende höchst erstaunliche E-Mail in den späten Abendstunden des Veröffentlichungstages. Sie kommt ohne die üblichen Höflichkeitsstandards aus, also ohne Anrede, Grußformel etc. Es handelt sich offensichtlich um eine Weiterleitung der Protestmail des Langenargener „Arbeitgebers“ (für den künftigen BüM daselbst) Dr. Hartmut Walter an den Südkurier.

Der Inhalt spricht für sich selbst:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich [sic] habe am 29.08 die sich im Anhang befindliche anonyme[sic] Stellenanzeige aufgegeben. Ich war völlig überrascht [sic] als ich jetzt erfuhr, dass  ohne mein Zutun eine „Information zum Arbeitgeber“mit dem Logo der Gemeinde Langenargen, meinem Namen und meiner E -mail Adresse [sic] zusätzlich daneben beigefügt war. Soll das noch anonym sein?  Ich wurde diesbezüglich nicht aufgeklärt! Wie kam man darauf, dass ich der Arbeitgeber bin und das Logo führen darf?
Bitte entfernen sie [sic] diese  Seite umgehend, vor allem das Logo [sic]
Dr. Hartmut Walter
(E-Mail ex Dr. Hartmut Walter, Langenargen, [auch?] an den Südkurier, wohl zur Kenntnisnahme auch an diese Redaktion am 01.09.2020 / 22.05 Uhr weitergeleitet)

Sollen wir alle jetzt Trost in der Tatsache finden, dass den Mitarbeitern des Südkurier auch nicht mehr Höflichkeit zuteil wird als den anderen Adressaten dieser Mail und mir?

Zwar stoße ich im hohen Alter immer wieder auf enorme Bildungslücken bei mir selbst (wer hätte je erfiebert, dass es „Bürgermeistermacher“ gibt?), von „anonymen Stellenanzeigen“ jedoch habe ich wirklich noch nie gehört! Besteht bei der Zielgruppe von dieser Anzeigenvariante nicht ein ureigenes und sehr verständliches Interesse dafür zu erfahren, wer hinter solch einer Anzeige steht? Einer Stellenanzeige, bei der man doch vielleicht auch wissen möchte, wer der Arbeitgeber ist? Nicht? Okay, ich lerne derzeit jeden Tag dazu …

SaSe-Leser nehmen bitte das obige wirre Geschreibsel auf dem orthografischen Niveau eines Hauptschülers zur Kenntnis und schieben den Schwarzen Peter dem Südkurier zu, dem ich ansonsten alles Mögliche zutraue. Aber dass die Mitarbeiter dort den Inserenten „anonyme Stellenanzeigen“ verkaufen doch eher nicht?

Wie immer enthält aber auch das zeitgeschichtliche Dokument oben einen zutiefst wahren Kern: „Ich wurde nicht aufgeklärt.“ Stimmt! Hierzu nicht und zu vielen anderen Themen, die von Dr. Walter auf seinem „Forum“ wutentbrannt beschrieben werden, auch nicht …

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