Tag Archiv:Langenargen

TS01/19: Langenargen: Einordnungshilfen zu einem Jubelbericht über Integration

Das neue Jahr hat begonnen, aber das alte pocht mit bisher (von SaSe) noch nicht kuratierten Meldungen auf seine Langzeitwirkung. Zum Beispiel ein – auch ohne satirischen Impetus –nur als Jubelbericht zu bezeichnender Artikel in der Schwäbischen Zeitung über die Qualität der Integrationsarbeit in den Seegemeinden i. e. Eriskirch, Kressbronn und Langenargen.  In der vornehmen Pflicht der Kuratorin reiche ich den SaSe– und SZ-Leser/innen noch folgende wichtige Informationen zu, die sie für eine sachgerechte Einordnung des bezeichneten Berichts benötigen:

Erstens: Fast möchte man dem Langenargener Bürgermeister Achim Krafft zu seiner vorausschauenden Öffentlichkeitsarbeit gratulieren. Der Jubelbeitrag „In den Seegemeinden funktioniert die Integrationsarbeit gut“ erschien am 17. Dezember 2018. Wenige Tage zuvor muss bei der Gemeinde Langenargen ein drei Seiten umfassendes Widerspruchsschreiben eingegangen sein, das ziemlich exakt und unter Verweis auf konkrete Daten und Fakten den Eindruck zu erwecken in der Lage sein könnte, dass es mit der Integrationsarbeit im Einzelfall dann doch nicht ganz so gut klappert. Dieses Schreiben eines ehrenamtlichen Flüchtlingshelfers, das schwere Vorwürfe gegen Gemeinde, Landratsamt sowie einen der im SZ-Artikel bejubelten Mitarbeiter des „Integrationsteams“  erhebt, liegt dieser Redaktion vor. Weiterlesen

TS17/18: Botschaft des Bundesgerichtshofs für Langenargen & Co.?

Zur Erinnerung: Das Amtsblatt Montfort-Bote der Gemeinde Langenargen wird redaktionell von der Schwäbischen Zeitung (SZ) erledigt. Wie Bürger der besonders betrachtenswerten Seegemeinde berichten, wurden zumindest in der Vergangenheit dort auch SZ-Artikel 1:1 übernommen.

Nun gibt es aktuell ein Urteil des Bundesgerichtshofes (Az. I ZR 112/17), dass Amtsblätter den Zeitungen keine Konkurrenz machen dürfen. Im vorliegenden Fall geklagt hatte die Südwest Presse gegen das Stadtblatt in Crailsheim, Kreis Schwäbisch Hall, geklagt, wie die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet.

In Langenargen und anderen Gemeinden der Region liegt der Fall allerdings anders, denn hier tritt die SZ als Geschäftspartner der Kommunen auf und erledigt in deren Auftrag die Redaktion für den nicht-amtlichen Teil des Amtsblattes. Gelegenheitlich mehr schlecht als recht. Bei der prekären Verquickung zwischen freier Presse und Staat bleibt es aber trotzdem. Die Frage ist, wie die Gerichte zum umgekehrten Fall urteilen würden.

Allerdings: kein Kläger in Sicht?

TS07/18: Bürgerferne und Demokratie-Anämie am Bodensee: Forum-Langenargen.de

Auch wenn SatireSenf.de es gelegentlich und aus guten satirischen Gründen so darstellt: Die hier umfassend behandelte Gemeinde Ostrach im Landkreis Sigmaringen hat kein Monopol auf Bürgerferne, Intransparenz und Demokratie-Anämie! Zuverlässiger Chronist der genannten und genuin verfassungsfeindlichen Performance der Verwaltung der berüchtigten Massentierhaltungsgemeinde ist nach wie vor Franz Schreijäg mit seinem Blog SOFA – Schönes Ostrach für alle.

Inzwischen erreicht mich die frohe Kunde eines weiteren Falls, in dem sich Bürger selbstherrlichen Bürgermeistern und deren wassertragenden Gemeinderäten öffentlichkeitswirksam widersetzen. Es geht um die (zugegeben sehr kleine) Gemeinde Langenargen, Bodenseekreis,  und deren Bürgermeister Achim Krafft (CDU!!!). Trotz des verheißungsvollen Namens schafft der kommunale Oberindianer dort es dokumentiert nicht, seine überschaubaren 7.778 Einwohner von seinen verwaltungstechnischen Kompetenzen zu überzeugen. Weiterlesen

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